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Blumen, Bälle, Teppiche und mehr aus fairem Handel
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Blumen, die Freude machen |
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"Es ist das Herz, das schenkt. Die Hände geben nur her". (Afrikanisches Sprichwort) Rosen aus Kolumbien, Nelken aus Ecuador ...Die meisten unserer Schnittblumen kommen aus fernen Ländern, wo Blumenarbeiterinnen für Hungerlöhne auf den Blumenfeldern arbeiten und giftigen Chemikalien ausgesetzt sind - ganz nach dem traurigen Motto "Für uns die Dornen - für Euch die Rosen" Deshalb unser Tipp: Blumen je nach Jahreszeit und regional einkaufen. Bei Importen sollten Sie Blumen mit dem"Flower-Label-Program" (FLP)-Siegel bevorzugen. Dieses garantiert: Verbot des Einsatzes der giftigsten Pestizide, bessere Löhne für die Arbeiterinnen, bessere Arbeitsbedingungen.
In Erfurt führen einige Blumenläden "FLP-Blumen.
Wie können Sie dieses Projekt unterstützen? Fragen Sie gezielt in Ihrem Blumenladen nach "FLP-Blumen".
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Flower-Power für Thüringen! |
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Da es in Thüringen bisher nur wenige Floristikgeschäfte gibt, die FLP-Blumen anbieten, führt die Grüne Liga Thüringen eine Informationskampagne "UnFAIRblümt" zum FLP durch. Der Umweltverband möchte dazu anregen, bei der Beschaffung von Blumenpräsenten oder Blumenschmuck auf die Herkunft zu achten und - je nach Saison - entweder in Betrieben der Region erzeugte Pflanzen oder umwelt- und sozialveträgliche produzierte Imporblumen einzukaufen. Die Aufmerksamkeit für die Verbraucher soll mit kreativen Straßenaktionen umgesetzt werden. "UnFAIRblümt" wird in Kooperation mit örtliche Partnern in ausgewählten Kommunen mittels Verschenkaktionen und Informationsveranstaltungen durchgeführt.
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Kinderarbeit: Teppiche |
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„Klein ist das Eichhörnchen, aber es ist nicht Sklave des Elephanten" (Borneo) Kinderhände sind geschickt - auch beim Teppichknüpfen. Deshalb sind Kinder immer noch die Hauptproduzenten von Teppichen aus fernen Ländern, die bei uns billig auf den Markt kommen. Dabei werden sie ihrer Kindheit beraubt und ausgebeutet. Aber auch hier haben Sie die Wahl: Teppiche mit dem Rugmark-Siegel garantieren Ihnen, dass hier keine ausbeuterische Kinderarbeit drinsteckt. (Rugmark-Betriebe werden von außenstehenden Experten ohne Voranmeldung kontrolliert.) Fragen Sie danach.
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Kinderarbeit: Bälle |
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Wussten Sie schon? 80% aller handgenähten Bälle (sei es für Sportunterricht, Kreisklasse oder Bundesliga) kommen aus einer Stadt in Pakistan. Sie werden in aufwendiger Handarbeit zusammengenäht. Die Näher bekommen einen miserablen Lohn, so dass ihre Kinder zum Lebensunterhalt mitarbeiten müssen - keine Kindheit, keine Schule, keine Zukunft. Inzwischen erhalten Sie in Eine-Welt-Läden "fair gehandelte" Bälle: Dabei bekommen die erwachsenen Näher einen 35% höheren Lohn, so dass ihre Kinder nicht mitarbeiten müssen. Zudem ermöglicht der Preis einen Sozialversicherungsfond und Entwicklungsmaßnahmen - eben Zukunft mit "Fair play" durch "Fair pay".
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